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So können Händler überleben

Aktuell stellt sich die Frage, wie lokale Händler überleben können. Wir haben eine Antwort.
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Im aktuellen Lockdown stellt sich die Frage, wie lokale Einzelhändler in Zukunft überleben können.

Eine mögliche Antwort darauf ist:

  1. Digitalisieren Sie und kommunizieren Sie “digilog”: verbinden Sie bewusst und zielgerichtet die digitale Welt mit der analogen Welt! Bilden Sie Gemeinschaften.
  2. Definieren Sie Ihre Einzigartigkeit: nur Unternehmen, die nicht austauschbar sind, werden künftig Chancen haben.
  3. Setzen Sie die Definition der Einzigartigkeit fort und definieren Sie weiterhin Ihre eindeutigen und originären Vorteile gegenüber bestehenden Online-Riesen wie z.B Amazon, Zalando o.a. und entwickeln Sie Strategien daraus! Sie als lokaler Händler trumpfen mit persönlicher Beratung und Kundennähe. Diese Vorteile können Sie auch online gewinnbringend nutzen!
  4. Nutzen Sie die Tatsache, dass Einkaufen oder Shoppen einen Erholungs- und Freizeitwert für Menschen hat und kreieren Sie entsprechende Möglichkeiten!
  5. Schließen Sie sich mit anderen Händlern zusammen und nutzen Sie Agglomerationseffekte! Ein weiterer Vorteil daraus ist, dass sich die Kosten auf mehrere verteilen.
  6. Nutzen Sie alle zur Verfügung stehenden Absatzkanäle (Multichannel)!

Lesen Sie unsere weiteren Beiträge zum Thema:

Paketsteuer und Schließung von Online-Versandhäusern?
Dazu ein klares NEIN!

Aktuelle Forderungen von verschiedenen Seiten wie z.B.

  • eine Paketsteuer für online-Einkäufe zu erheben oder
  • die Forderung, dass auch online-Händler im Lockdown schließen sollten

sind nicht die richtigen Signale. Wieso sollten Vertriebswege untereinander ausgespielt werden mit einer Paketsteuer? Außerdem würden wir damit die Bürokratie in Deutschland noch verschärfen. Und diese Bürokratie ist es, die uns Unternehmern so viele Fallstricke beschert. Und wieso sollten Unternehmen, die in der Vergangenheit nachhaltig gearbeitet haben und die Menschen auch in diesen Zeiten Mitarbeiter einstellen, bestraft werden? Diese Forderungen machen keinen Sinn. Zeigen diese aber, dann man noch nicht bereit ist umzudenken. Diese unsinnigen Forderungen zeigen weiterhin eindeutig, dass man nichts gelernt hat aus der Krise. Man hofft immer noch, dass wir die alte Normalität zurückbekommen werden. Das werden wir aller Voraussicht nach nicht!

Leadership im Einzelhandel

Der Handel benötigt jetzt machbare oder pragmatische Zukunfts-Visionen, wie es weitergehen kann. Aus diesen Visionen werden sich neue Motivationen bilden. Und daraus wiederum wird es neue Ideen für den Fortbestand des lokalen Handels geben. Eine Vision davon ist die digiloge Kommunikation.

Vor etwa 1,5 Jahren war ich auf einem Kongress der DIY-Branche. Ein Redner meinte, dass bei ihnen die Digitalisierung bereits stark fortgeschritten sei. Man habe im Internet eine eingefärbte Pflanze angeboten, die nur in diesem Markt erhältlich sei. Ich denke, dass in diesem Zusammenhang Digitalisierung falsch verstanden oder überhaupt nicht verstanden wurde. Es dreht sich nicht darum, Menschen ein künstliches Produkt, das sie nicht brauchen, anzubieten.

Es dreht sich darum Wege aufzuzeigen, wie man die digitale Welt und die analoge Welt sinnvoll miteinander verbinden kann. So dass das Unternehmen langfristig auf dem Markt erhalten bleibt und dass Arbeitsplätze gesichert werden Es dreht sich weiterhin darum eine digiloge Mentalität oder ein digitales Verständnis zu erlernen, das nicht Angst macht sondern, das Chancen aufzeigt.

Digitalisierung beginnt und endet nicht mit der Nutzung eines Smartphones.

 

 

Karin Schloß

Karin Schloß

Karin Schloß, geboren 1966. Diplom-Betriebswirtin (BA). CEO von Schloss OÜ. Langjährige Erfahrung im Bereich Marketing + PR. Ihr Marketingstudium absolvierte sie bei dm-drogerie markt. Unter anderem war sie im Jahr 2003 im Gründungsteam der bis heute erfolgreichen Messe SightCity Frankfurt für Marketing & PR verantwortlich und hat diese Messe bis 2007 begleitet. Ihre Marketingkonzepte wurden mehrfach ausgezeichnet. Karin Schloß hat nicht nur lange Jahre Erfahrung im Bereich Marketing und PR. Darüber hinaus hat sie in etwa über 20 Jahre Erfahrung im sozialen Bereich: 10 Jahre in der Arbeit bei privaten Bildungsträgern als Ausbilder, Trainer und Coach; 5 Jahre im Öffentlichen Dienst (SGB III und SGB II) und weitere 8 Jahre als Marketing- und Pressereferentin bei einem Hersteller für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen.

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