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Statische Website versus dynamische Website

Warum erstellt man heutzutage noch eine statische Website? In meinen Augen tut man das nur, wenn man zu viele Kunden hat und sonst keine weiteren Ziele mit einer Website hat.
humor

Gerade bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass Website X deutlich schneller ist als Website Y. Also Website X erzielt fast überall 100% Geschwindigkeit und Website Y ist “schnarchlangsam”.

Dann habe ich mir die beiden Webseiten genauer angeschaut:

Website X ist eine statische Website.

Website Y basiert auf einem CMS und ist eine dynamische Website.

Ein solcher Vergleich ist wie der Vergleich mit Äpfel und Birnen. Anders kann ich das nicht sagen.

Warum eine statische Website?

Warum erstellt man heutzutage noch eine statische Website? In meinen Augen tut man das nur, wenn man zu viele Kunden hat und sonst keine weiteren Ziele mit einer Website hat. Es existieren aktuell noch viele statischen Websites. Aber wenn man mal genauer nachschaut, dann sind die cirka 12 Jahre alt und verfügen auch nicht über ein SSL-Zertifikat und teilweise fehlen Impressum und Datenschutz. Von Cookie-Hinweisen sprechen wir gar nicht. Soviel zu meiner Beobachtung.

Es gibt aber auch statische Webseiten, die diese Defizite nicht vorweisen und einfach nur “schnell” sind.

Vorteile statischer Websites

  • Statische Websites stellen keine großen Anforderungen an das Hosting. Es werden nur statische Inhalte bereitgestellt. Serverseitige Skripts müssen nicht ausgeführt werden. Statische Webseiten sind daher “schnell”. Ein Content Management System (CMS oder “dynamische Website”) kann mit dieser Geschwindikgeit nicht verglichen werden.
  • Sicherheit: ungeschlagen sicher. Da keine Skripte ausgeführt werden. Dennoch: ein Restrisiko besteht. Wenn der FTP Account gehackt wird, dann ist auch eine statische Website nicht mehr sicher.

Nachteile statischer Websites

  • Unflexibel
  • Es ist schwer möglich den Webdesigner zu wechseln. Wer erstellt heutzutage noch statische Websites? Pluspunkt für die Agentur, welche diese Webseiten herstellt. Statische Websites sind ein Kundenbindungsgarant. Die wenigsten Webdesigner können statische Webseiten per Hand erstellen. (statische Webseiten, die mit einem Generator erstellt wurden, sind auch langsam: Stichwort “Spaghetticode”).

Warum eine dynamische Website?

Warum haben sich CMS-Systeme bzw. dynamische Webseiten in den vergangenen Jahren durchgesetzt? Ganz einfach. Weil man mehr möchte. Betreiber von Webseiten möchten flexibel bleiben und ihre Webseite ausbauen können um vielfältige Funktionen.

Vorteile dynamischer Websites

  • Flexibilität. Jederzeit erweiterbar.
  • Design: einfach anpassbar an verschiedene Ausgabemedien.
  • Je nachdem, welches CMS genutzt wird, können Suchmaschinen direkt angesprochen werden.
  • Für den Webseitenbetreiber ist es einfach eigenständig Inhalte zu ergänzen.

Nachteile

  • Wenn die Systeme nicht gewartet werden, dann sind solche Webseiten sehr anfällig für Hackangriffe. Je bekannter das CMS ist, umso anfälliger.
  • Dynamische Webseiten sind in der Regel langsamer als statische Webseiten, da Skripte ausgeführt werden.

Der letztere Nachteil schein in der heutigen Zeit der allumfassende Nachteil zu sein, zumal Google für Mai 2021 ein wichtiges Update angekündigt hat, in welchem die Geschwindigkeit und damit auch die User Experience von Webseiten eine sehr große und auch eine sehr gewichtige Rolle spielen wird. Siehe auch unseren Beitrag SEO Trends für 2021 Teil II.

Core Web Vitals und Content Marketing

Wer sich aber diese Core Web Vitals genau durchliest, wird auch feststellen, dass Content ungeschlagener Favorit bleiben wird. Kurz: wer wichtigen und interessanten Content liefert, wird weiterhin “im Rennen bleiben”.

Kriterien für das Suchmaschinen-Ranking

Es gibt mehrere Hundert Kriterien für das Suchmaschinen-Ranking. Die Core Web Vitals sind ein Kriterium oder bilden einen Kriterienkatalog und werden eine hohe Gewichtung bekommen. Die Gewichtung von Content Marketing wird aber nicht weniger gewichtet werden.

Wie beschleunige ich also eine Dynamische Webseite nachhaltig?

Ganz einfach. Durch den Einsatz eines Content Delivery Networks (CDN). Siehe auch “Schnelles Hosting mit CDN“.

Fazit

Ich selbst habe 1996 per Hand mit dem Texteditor angefangen Webseiten zu erstellen. Das war sehr aufwendig. Programme wie Dreamweaver haben die Prozedur erleichtert. Bei einer Änderung der Linkadresse einer Seite übernahm Dreamweaver z.B. die Aufgabe diesen Link im ganzen Website-System zu aktualisieren. Das war sehr komfortabel. Ich habe auch noch gelernt CSS per Hand zu schreiben.

Anfangs war ich gegen alles, was automatisch erfolgte. Gegen ein CMS, gegen automatisch erstellte CSS undsoweiterundsofort. Wer das alles noch per “Hand” erlernt hat, hat sich zunächst gegen diese “Automaten” oder “Automationen” gerichtet. Aber es ging kein Weg daran vorbei und heute bin ich sehr froh, dass ich mir alles angeschaut habe.

Man kann nicht sagen, dass eine statische oder dynamische Webseite “gut” oder “schlecht” ist. Es gibt kein “schwarz” und kein “weiß”.

Die Fragestellung ist, was ich mit der Webseite in Zukunft alles machen möchte. Wenn ich die Webseite als ein aktives Verkaufsinstrument einsetzen möchte, dann lautet m.E. die Antwort eindeutig, dass eine dynamische Webseite dafür sehr gut geeignet ist. Wenn ich eine Webseite zur reinen Präsentation ohne weitere Funktion möchte, dann sollte man sich für eine statische Webseite entscheiden.

 

 

 

 

 

 

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Karin Schloß

Karin Schloß

Karin Schloß, geboren 1966. Diplom-Betriebswirtin (BA). CEO von Schloss OÜ. Langjährige Erfahrung im Bereich Marketing + PR. Ihr Marketingstudium absolvierte sie bei dm-drogerie markt. Unter anderem war sie im Jahr 2003 im Gründungsteam der bis heute erfolgreichen Messe SightCity Frankfurt für Marketing & PR verantwortlich und hat diese Messe bis 2007 begleitet. Ihre Marketingkonzepte wurden mehrfach ausgezeichnet. Karin Schloß hat nicht nur lange Jahre Erfahrung im Bereich Marketing und PR. Darüber hinaus hat sie in etwa über 20 Jahre Erfahrung im sozialen Bereich: 10 Jahre in der Arbeit bei privaten Bildungsträgern als Ausbilder, Trainer und Coach; 5 Jahre im Öffentlichen Dienst (SGB III und SGB II) und weitere 8 Jahre als Marketing- und Pressereferentin bei einem Hersteller für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen.

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