Pixel

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Ein Pixel kann die Welt retten.

So könnte man zumindest manchmal meinen, wenn man sich im beruflichen Alltag über Pixel unterhalten muss. Hier noch 5 Pixel, da noch 2 Pixel usw. Wenn man keine andere Sorgen als die Ab- und Zugabe von minimalen Pixeln, dann ist die Welt in Ordnung.

Was ist ein Pixel?

Ein Pixel steht für einen Bildpunkt und ist das kleinste Element bei der gerasteterten, digitalisierten Darstellung von Bildern auf dem Bildschirm.

Wie groß ist ein Pixel?

Generell hängt die physische Größe eines Pixels von der Pixeldichte des Ausgabegerätes ab. Ausgabegeräte können sein

  • Smartphone
  • PC Bildschirm
  • Tablet

Bei den Ausgabegeräten gibt es keine verbindliche und einheitliche Größe. Es gibt unterschiedliche Ausgaben. Die Pixeldichte eines Bildschirms oder Scanners wird in pixel per inch (ppi oder dpi) angebgeben. In Wikipedia ist nachzulesen, dass handelsübliche Bildschirme eine Pixeldichte von cirka 100 ppi, entsprechend 0,3 mm pro Pixel erreichen. Bei Fernsehern ist die Pixeldichte niedriger, bei Smartphones ist sie meist höher. Je höher die Pixeldichte, desto kleiner erscheint uns ein Pixel.

Wir halten fest: man kann also nicht genau sagen, wie groß ein Pixel ist. Wir können aber sagen, dass es sehr klein ist und je nach Ausgabegerät für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar ist.

Wieso unterhalten wir uns dann über Pixel im Detail?

Das ist eine gute Frage, auf die es kein Antwort gibt.

Zugegeben: es macht Sinn sich über generelle Zusammenhänge / Vorgaben bezüglich Pixel zu unterhalten. Also wie breit soll eine Webseite generell in Pixel sein, wann ist ein Umbruch anzustellen für die diversen Ausgabemedien. Aber bei der eigentlichen Gestaltung fällt ein Pixel mehr oder weniger absolut nicht ins Auge.

Print versus Web

Im Printbereich macht es durchaus Sinn sich über Millimeter und kleinere Einheiten zu unterhalten. Hier haben wir eine fixe Ausgabegegröße und können Millimetergenau arbeiten – die Ausgabe ist sicher. Bei Ausgaben für das Web bzw für elektronische Medien können wir immer nur “ungefähr” arbeiten, da die Ausgabemedien unterschiedliche Größen und Formate haben und die Pixeldichte (s.o.) vom Ausgabegerät abhängt.

Fazit

Eine Diskussion über Pixel ist in Zusammenhang mit elektronischen Ausgabemedien generell sinnfrei. Es gibt Ausnahmesituationen, in denen man sich über generelle Einstellungen Gedanken machen und diese festlegen muss. Das Ab- und Zugeben von einzelnen Pixeln ist dem Betrachter überlassen und absolut individuell.

Interessant ist auch ein Artikel mit der Überschrift “Ein Pixel hat keine Größe” bei Focus.