Samstag, 22. Januar 2022

AKTUELL

SEO, Webdesign, Marketing

Services

#Webdesign
#Marketing
#SEO

Der vollkommene Markt

Inhaltsverzeichnis

Ich liebe die Theorie des vollkommenen Marktes. Ein Gleichgewichtspreis bildet sich durch das natürliche Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage. Und ein vollkommener Markt ist z.B. dann gegeben, wenn es keine Präferenzen gibt und eine unendliche Reaktionsgeschwindigkeit.

Während meines Studiums wurde stets die Börse als ein tendenziell vollkommener Markt bezeichnet. Da kaum Präferenzen und eine sehr hohe Reaktionsgeschwindigkeit gegeben waren.

Doch mal ehrlich: Die Börse ist schon längst noch nicht mal ansatzweise kein vollkommener Markt mehr. Die Manipulationen der Geldmächte sind einfach zu groß.

Ein Bekannter von mir handelt seit Jahren. Seit etwa 2 Jahren berichtet er mir, dass er sich auf nichts mehr verlassen kann. Damit ist gemeint, dass natürliche Mechanismen auf den Märkten absolut nicht mehr greifen und sich die Märkte atypisch verhalten. Es können wohl nur noch richtige Insider Geschäfte machen. Also ich handle nicht. Das ist mir zu gefährlich. Aber mein Bekannter, hat in den letzten zwei Jahren einiges an Geld verloren.

Gold und Silber müssten rein theoretisch ein Vielfaches Wert sein, als es aktuell der Fall ist. Das ist aber nicht so.

Die Cryptowährung

Mit der Cryptowährung wurde ein vollkommener Markt geschaffen, der sich seit einigen Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Und das Interessante daran: Aktuell ist dieser Markt noch nicht “regulierbar” durch den Staat. Das dürfte ein Dorn im Auge sein. Und siehe da: die erste Intervention gibt es bereits. In der Türkei wurde Mitte April 2021 verboten mit Cryptowährung zu bezahlen. Bleibt abzuwarten, wie sich das weiterentwickelt.

Ein vollkommener Markt ist nicht erwünscht

In Zeiten wie diesen stellen wir fest, dass ein vollkommener Markt absolut nicht erwünscht ist. In Deutschland leben wir eigentlich in einer “Sozialen Marktwirtschaft”. In dieser Wirtschaft greift der Markt aktiv in das Marktgeschehen ein und sollte sich normalerweise antizyklisch verhalten (J. M. Keynes). Ok. Der Staat greift aktuell ein. Und das erste Mal seit Jahren verhält er sich tatsächlich antizyklisch. Er fragt nach. Wirft stark mit Geld um sich. Doch das hat einen hohen Preis. Der Staat greift aktuell nämlich nicht nur in die Wirtschaft ein, sondern auch in das Privatleben der Menschen zum Schutz aller. Der Staat äußert den Wunsch, dass wir alle bald nur noch digital bezahlen sollen – klar, so können sämtliche Geldflüsse kontrolliert werden. Das bedeuted das absolute Ende der privaten Geldgeschenke 😉

In Zeiten in denen eigentlich Regularien vermindert werden sollten, werden diese erhöht. Tendenzen zur Planwirtschaft sind nicht zu übersehen.

Ich befürworte antizyklische Wirtschaftspolitik im Sinne von John Maynard Keynes. Aber in der Kombi mit weiteren privaten Eingriffen, stellt man sich die Frage, wo das hinführt. Im letzten Jahr wurde Mitte Juli 2020 das Lastenausgleichsgesetz neu geregelt. Ein weiterer Eingriff in die Privatsphäre.

Pro und Contra

Für alles gibt es ein Pro und Contra. Und man kann nicht alle aktuellen Handlungen unserer Staatsoberhäupter verwerfen, aber man kann und sollte sie kritisch hinterfragen.

 

Lesen Sie auch:

https://pr-agentur.pro/wirtschaft/thomas-robert-malthus/22818/