Samstag, 22. Januar 2022

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Die Salatgurke

Inhaltsverzeichnis

Es weihnachtet so sehr.

Nach all den fachlichen Beiträgen zu SEO, WordPress, WooCommerce & Co muss ich mich jetzt mal wieder um ein anderes Thema kümmern. Die Suchmaschinen haben jetzt sicher wieder ein Problem, diesen Beitrag thematisch zuzuordnen. Aber egal.

Anlass: Soeben (27.11.2021, cirka 19.11 Uhr) erhalte ich gerade eine WhatsApp. Inhalt ist nur ein Bild:

salatgurke

Mein Kumpel ist gerade shoppen im Edeka. Eine Salatgurke kostet jetzt gerade € 1,69. (By the Way: mein Kumpel war eben auch beim Lidl. Dort kostet die Salatgurke nur 89 Cent). Radieschen kosten gerade 79 Cent.

Also googele ich nach “Preisentwicklung Salatgurke” und werde auf folgenden Artikel bei Focus vom 7. Februar 2020 aufmerksam

Preis so hoch wie seit 2016 nicht mehr – warum die Gurke so teuer ist“.

Damals hat die Gurke noch 1,35 Euro gekostet. Dies wurde in diesem Artikel als ein Höchststand bezeichnet. Man wird in diesem Artikel aber beruhigt, dass der Preis wieder sinken wird. Doch wie sieht es mit dieser Salatgurke für 1,69 Euro im Edeka jetzt aktuell aus? Wie wird sich dieser Preis entwickeln? Nach oben, nach unten? Wir wissen es nicht. Fakt ist, dass dies einen neuen preislichen Höchststand für die Salatgurke zu sein scheint.

Dieses Ereignis nehme ich nun zum Anlass erneut über das Thema Inflation zu reden.

Wir haben bereits über die “Persönliche Inflationsrate” gesprochen und über die “Leitzinssenkung – Inflation” gesprochen.

Eine Grafik von Statista will uns erklären, dass wir aktuell eine Inflationsrate von nur cirka 4,5% haben.

Die aktuelle Preisentwicklung – meine persönliche Inflationsrate

Ich fahre Auto und benötige dafür logischerweise fossile Energie – Benzin. Hier ist die Preisentwicklung im Vergleich zu den vergangenen 6 bis 7 Monaten mindestens 40 Prozent.

Auch wenn man das nicht sollte, so esse ich für mein Leben gerne Thunfisch. Hier ist die Preisentwicklung von 99 Cent auf 1,19 Euro. Das bedeutet einen cirka 20%igen Preisanstieg.

Bei Milchprodukten sieht die Preisentwicklung noch etwas dramatischer aus. Hier beobachte ich persönlich einen Preisanstieg von bis zu 50%. Was aber auch zu beobachten ist: bei genau diesen Produkten gibt es verstärkt und in kürzeren Abständen Sonderangebote. Dieser Sonderangebotspreis entspricht dann beinahe wieder dem alten Preis. Der Preis der Milchprodukte rotiert. Also Woche 1 sind Joghurts im Angebot, Woche 2 sind bestimmte Käsesorten im Angebot usw. Also: 1 Woche ernähre ich mich von Joghurt usw. Kleiner Joke am Rande.

In den Medien wird berichtet, dass die Preise für landwirtschaftliche Produkte um 20% angezogen haben.

Ach ja: eines darf ich nicht vergessen: meine Krankenversicherung hat einen Preisanstieg in Höhe von 40 Euro angekündigt ab Januar 2022, wegen einer befristeten Corona-Zulage. Diese 40 Euro entsprechen einem Anstieg in Höhe von 6,7 %.

Stellt sich die Frage, was befristet bedeutet. Ein Endzeitpunkt wurde nicht angegeben.

Der Warenkorb

Bei Wikipedia steht

Der Warenkorb ist in der Wirtschaftsstatistik eine repräsentative rechnerische Zusammenstellung durchschnittlicher Güter und Dienstleistungen zwecks Ermittlung des Preisindexes sowie der Inflation und Deflation pro Zeiteinheit und Marktgebiet. Die Preisentwicklung der enthaltenen Güter und Dienstleistungen wird dabei über einen bestimmten Zeitraum (z. B. vier Jahre) mit konstanter Gewichtung der einzelnen Positionen ermittelt.

Ich fasse zusammen: meine persönliche Inflationsrate ist mindestens zweistellig. Also beträgt mindestens 10% aktuell und ich behaupte (persönliche Meinung), dass sie in echt höher ist.

Entweder ich entspreche nicht dem Standard oder in der Zusammenstellung des Warenkorbs für die Berechnung der Inflationsrate ist ein Fehler unterlaufen.

Die Salatgurke ist Schuld

Die Salatgurke ist Schuld an diesem Beitrag. Oder besser gesagt, der Preis für die Salatgurke – oder mein Kumpel, der gerade shoppen war, ist schuld für diesen Artikel. Aber es musste mal gesagt sein.

Bleibt abzuwarten wie sich die Preise in den nächsten Monaten weiter verhalten werden. Fakt ist, wir haben einen Regierungswechsel. Fakt ist auch, dass der Staat in den vergangen Wochen, Monaten viel Geld ausgegeben hat und sich dieses wieder zurückholen möchte. Irgendwie – aber auf jeden Fall. Es wird spannend. Ist ja auch logisch.

Wer landwirtschaftliche Kenntnisse hat, sollte schon mal beginnen zu überlegen, wie man am besten Kartoffeln anbaut. Oder besser noch: wie man am besten zum Selbstversorger wird. Es könnte ja sein, dass die produzierten landwirtschaftlichen Produkte demnächst astronomische Preise annehmen werden und man sich z.B. mit einem Kilo Kartoffeln oder 10 Eiern einen ganzen Monat über Wasser halten kann. Wer weiß. Nichtraucher sollten sich jetzt vielleicht mit Zigaretten eindecken. Das wäre auf jeden Fall mal besser als Klopapier.